TELEFON 030 - 23 63 38 66 Mitglied werden intern
Bitte BFS-Benutzernamen und Passwort eigeben:
Volltext-Suche in der Website English

 

Meldungen

Meldungen

Internationales Dokumentarfilmfestival München e.V.

DOK.fest in München vom 7.-17. Mai 2015

Ab sofort ist die Online-Akkreditierung freigeschaltet

24.03.2015

Liebe DOK.fest-Freunde,

in sieben Wochen ist es soweit! Das Programm ist so gut wie gesetzt und die ersten Vorboten des Festivals werden Ihnen ab April in Form unseres Festival-Trailers im Kino begegnen. Wie Sie wissen, feiert das DOK.fest in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum. Welche Filme haben in all den Jahren nachhaltig beeindruckt? Drei Festivalleiter gab es bisher - wir haben nachgefragt, welche Filme Gudrun Geier (Leitung 1985–2001), Herman Barth (Leitung 2001–2009) und Daniel Sponsel (Leitung 2009–heute) besonders in Erinnerung geblieben sind.

Als Vorschau auf eines der Highlights des Festivals präsentieren wir einen Künstlerdialog der besonderen Art: Der Film SASLONCH SUITE verbindet Extremsport mit experimentellem Jazz. Die Filmvorführung mit anschließendem Konzert in der Blackbox am 13. Mai verspricht außergewöhnliche musikalische Unterhaltung.

Zu den Perspektiven des dokumentarischen Erzählens haben wir mit Sebastian Sorg, dem Leiter des DOK.forum, über aktuelle Themen und das kommende Programm gesprochen.

Weil uns das Thema besonders am Herzen liegt, zeigen wir heute Abend um 20 Uhr in Kooperation mit den Kammerspielen erneut den Dokumentarfilm FIRST CLASS ASYLUM, einen wichtigen Film zur Flüchtlingspolitik in Bayern. Wir haben mit Filmemacherin Nina Wesemann über die Entstehung des Films und die Herausforderungen beim Dreh gesprochen.

DOK.fest 2015
FESTIVALVORSCHAU
3 Festivalleiter, 3 Filme – 30 Jahre DOK.fest

Welche Filme sind aus 30 Jahren DOK.fest besonders in Erinnerung geblieben? Wer könnte diese Frage besser beantworten, als die drei Festivalleiter, die das DOK.fest aus der Wiege gehoben, heranwachsen und gedeihen lassen haben. Wir stellen Ihnen die drei Favoriten von Gudrun Geier, Herman Barth und Daniel Sponsel vor und laden Sie ein, mit uns einen Blick in die Geschichte des DOK.fest zu werfen. Die Filme werden als Sonderprogrammierung während des Festivals gezeigt.


Gudrun Geiers Favorit:
BALAGAN
Andres Veiel, Deutschland 1993, 90 Min.

Ein Film über einen palästinensischen Schauspieler und eine jüdische Darstellerin des Theaterzentrums Akko in Israel, deren Zusammenarbeit nicht selbstverständlich ist: Khaleds palästinensische Familie lebt seit acht Generationen im Land. Madi ist die Tochter eines tschechischen Juden, der beinahe im Vernichtungslager Sobibor umgekommen wäre. Die Schauspieler haben aus ihren Erfahrungen das fünfstündige Theaterstück „Arbeit macht frei" entwickelt, das in Israel begeistert gefeiert und zugleich wegen angeblicher Nestbeschmutzung heftig kritisiert wurde. Mit deutlichen überrealen Bildern stellen sie sich ihrer Geschichte - bis zur Schmerzgrenze.


Herman Barth erinnert sich an:
HANS IM GLÜCK – DREI VERSUCHE, DAS RAUCHEN LOSZUWERDEN
Peter Liechti, Schweiz 2003, 88 Min.

Ein Roadmovie für Fußgänger, eine Hommage an alle Raucher und Rastlosen, eine Wallfahrt in drei Teilen. Der Schweizer Peter Liechti unternimmt dreimal den Versuchm seinem Laster zu entsagen, indem er von Zürich (seinem Wohnort) zur Quelle allen Unheils, St. Gallen (dort fing er mit dem Rauchen an), pilgert. Von dem rituellen Fußmarsch durch die Ostschweiz verspricht er sich, zu den Wurzeln seiner Süchte vorzudringen. Ein köstlicher Essay über das Gück – oder was man dafür hält - die Schweiz als Lebensform und eine sinnfrohe, tief empfundene Liebeserklärung an das Leben.


Daniel Sponsel nominiert:
MOON RIDER
Daniel Dencik, Dänemark 2012, 83 Min.

Ein Film über den Radsport in dem das Thema Doping keine Rolle spielt? MOON RIDER erzählt eindringlich und visuell spektakulär von der grenzenlosen Einsamkeit und der unendlichen Härte, der sich der dänische Nachwuchsradrennfahrer Rasmus Quaade für den Erfolg permanent aussetzt.

 

 

 

DOK.fest 2015
FESTIVALVORSCHAU
Jazz-Seilschaften

Extremsport und experimenteller Jazz – wie passt das zusammen? Einen außergewöhnlichen Abend verspricht die Filmvorführung SASLONCH SUITE mit anschließendem Konzert des Jazz-Trios THE CLIMBERS am 13. Mai 2015 in der Black Box im Gasteig.


Film
SASLONCH SUITE 
Andreas Pichler, Italien 2014, 28 Min

„Wenn du nicht da bist, wenn du nicht präsent bist, hast du verloren." An der Felswand Saslonch in Südtirol gilt dies für Musiker wie Sportler gleichermaßen. In einer außergewöhnlichen Symbiose begleiten Jazzmusiker Kletterer und Slackliner auf ihren Touren in der Felswand. Die Musik funktioniert als verbindendes Element zwischen den Künstlern und dient als Motivator, Metronom und Zeitvertreib. Eine adrenalingeladene Dokumentation über den Dialog verschiedener Kunstformen beim Südtirol Jazzfestival Alto Adige. Helga-Mari Steininger /DOK.fest


Konzert
THE CLIMBERS
Schaerer-Niggli-Kalima
Andreas Schaerer (Stimme), Lucas Niggli (Drums), Kalle Kalima (Guitar)

Ob zu zweit oder zu dritt: Schaerer Niggli Kalima sind längst ein Geheimtipp für alle Jazz-Freunde. Als Duo begeistern Schaerer-Niggli das Publikum seit zwei Jahren europaweit und räumen Schallplattenpreise ab. Mit Kalima gehen sie sogar in die Wand, in die Felswand. Beim Südtirol Jazzfestival Alto Adige 2014 haben sie gemeinsam mit weiteren Musikern und Kletterprofis in der Saslonch performt. So wagemutig klingt auch die Musik des Trios.


Am Mittwoch, den 13. Mai 2015 Film und Konzert, ab 20.00 Uhr in der Black Box im Gasteig.


3 Fragen an... Sebastian Sorg.
Projektleiter DOK.forum
08. Mai–15. Mai in der HFF München

Das DOK.forum hat sich in den letzten Jahren zu einem etablierten Branchentreff entwickelt und entwirft Zukunftsperspektiven dokumentarischen Erzählens. Mit zahlreichen Panels, Workshops und Werkstattgesprächen ist es eine der größten Industry-Plattformen Deutschlands. DOK.forum Leiter Sebastian Sorg berichtet über den Stand der Vorbereitungen für das kommende Forum und über aktuelle Themen in der Branche. Zum Interview

 

»Die Polizei stürmte das Camp um halb 5 Uhr morgens.«
Interview zum Film FIRST CLASS ASYLUM

Im Vorfeld der Filmvorführung FIRST CLASS ASYLUM am Freitag, den 20. März in den Kammerspielen haben wir ein Interview mit der Filmemacherin Nina Wesemann geführt und mit ihr über ihren Film und aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik gesprochen. Zum Interview

Die jungen Filmemacher Niklas Hoffmann, Nina Wesemann und Alexandra Wesolowski begleiteten mit ihrer Kamera den Hungerstreik von Flüchtlingen am Münchner Rindermarkt im Jahr 2013. Den Film zeigen wir am 20. März um 20.00 Uhr im Werkraum der Kammerspiele. Das Filmgespräch führt Matthias Günther, Dramaturg der Kammerspiele, mit den Filmemachern. Zur Veranstaltungsinfo


Ab sofort ist auch die Online-Akkreditierung für DOK.fest und DOK.forum freigeschaltet. Mit einer Akkreditierung für das DOK.fest bzw. DOK.forum erhalten Sie Zugang zu jeder Filmvorführung und öffentlichen Veranstaltung von DOK.fest bzw. DOK.forum sowie zu unserer Videothek im Festivalzentrum. Dort können alle Filme der offiziellen Auswahl 2015 gesichtet werden. Zum Online-Formular

http://www.dokfest-muenchen.de/

Copyright © 2015 Internationales Dokumentarfilmfestival München e.V.