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BFS-NEWSLETTER NOVEMBER 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen, hier kommt unser nächster Newsletter. Im Moment überlegen wir, wie wir den Newsletter so attraktiv wie möglich für euch gestalten können, und würden euch gerne auffordern, aktiv daran mitzuarbeiten. Eine Idee von uns wäre, eine Rubrik mit dem Titel „Geschichten aus dem Schneideraum“ ins Leben zu rufen, für die ihr uns kleine Beiträge zu euren laufenden Projekten schickt, die für alle spannend sein könnten. Oder habt ihr andere Ideen und Wünsche zum Newsletter? Wir freuen uns über Feedback oder konkrete Vorschläge an sandra.brandl(at)film-editor.de.

Wer sein Engagement oder seine Ideen in die Verbandsarbeit einbringen möchte, ist auch herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen.

 

Herzliche Grüße von Eurem Vorstand

 

 

Arbeit in den Gremien (VG Bild-Kunst, Filmschaffende etc.)

 

Branchenlösung

In einer zweiten Verhandlungsrunde haben sich die Berufsverbände und ver.di am 10. November 2016 beim NDR in Hamburg erneut mit den Vertretern von ARD, Degeto Film und der Produzentenallianz getroffen. Ziel der Verhandlungsgemeinschaft ist es, für alle TV- und Filmschaffenden angemessene Folgevergütungen für die Nutzung ihrer Werke durchzusetzen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sie überhaupt eine angemessene Erstvergütung erhalten, an der sich die Folgevergütung orientieren kann. Bei vielen Gewerken, die mit uns an einem Tisch sitzen, ist die Erstvergütung noch überhaupt nicht geregelt, vor allem im Bereich Ton, bei den Synchronsprechern, bei den Fernsehkameraleuten und bei den Regisseuren und Autoren im dokumentarischen Bereich. Die jeweiligen Verbände haben hierzu vorgetragen, welche Erstvergütung aus ihrer Sicht angemessen ist. Teilnehmer seitens des BFS waren in Hamburg Silke Spahr und Katharina Schmidt

 

 

VG Bild-Kunst

In den Fachsitzungen der Programmgruppe III haben wir gemeinsam mit den Regisseuren, Kameraleuten, Szenen- und Kostümbildnern, ver.di und der AG DOK, Vorschläge für die Verteilung der Erlöse auf die Bereiche Film, Serie und Dokumentation erarbeitet. Diese Vorschläge werden nun am 16. Dezember 2016 der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Jede Stimme zählt und wir empfehlen Euch, diesem Vorschlag zuzustimmen. Teilnehmer seitens des BFS waren Silke Spahr und Katharina Schmidt

 

 

Synergietage BFS und BVFK

Am Wochenende haben sich Vertreter der Berufsverbände der Filmschaffenden getroffen, um über die Möglichkeiten einer engeren und effektiveren Zusammenarbeit nachzudenken, und gemeinsame Ziele unserer Gewerke zu identifizieren. Der 2-tägige Workshop wurde von Silke Spahr und Frank Trautmann (BVFK) initiiert und organisiert .Beide Verbände sind der Meinung, dass die FILMSCHAFFENDEN wesentlich stärker politisch aktiv werden müssen und wichtige Synergien schaffen können. Wichtige Themenbereiche waren hier

  • Anwartschaften ArbeitslosengeldI
  • Statusfeststellungsverfahren
  • Gagenrechner, Gagenempfehlungen
  • Altersvorsorge: DRV, KSK Pensionskasse
  • Aktualisierung der Berufsbilder
  • Gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen.

 

Teilnehmer seitens des BFS waren Silke Spahr, Florentine Bruck, Julia Oehring, Dietmar Kraus, Klaus Eichler

 

 

Eckpunktepapier der ARD und Produzentenallianz

Gemeinsam mit den Berufsverbänden der Bereiche Ton und Kamera hat der BFS einen Protestbrief an die ARD und die Produzentenallianz versandt, in dem sie die Reduzierung der Gagen von Ton, Kamera und Schnitt im dokumentarischen Bereich stark kritisieren. Hierzu hat Frau Dr. Wille, Intendantin des MDR und Vorsitzende der ARD, nun zu einem Austausch eingeladen, der am 1. Dezember 2016 in Berlin stattfindet. Hier ein Auszug aus unserem Schreiben: ...umso weniger haben wir daher Verständnis für einen Satz in Kapitel 5 der Vereinbarung, in dem es heißt: „Die Regelungen zu Mindestgagen gelten nicht für die Berufsbilder Kamera, Schnitt und Ton in dokumentarischen Produktionen. Diese Verabredung ist ganz klar ein Schlag ins Gesicht der Film- und TV-Schaffenden, die in dokumentarischen Produktionen arbeiten. Eine kurz vor der Veröffentlichung stehende Umfrage von „die Filmschaffenden e.V.“ zeigt auf, dass der überwiegende Teil der Film- und TV- Schaffenden schon jetzt nicht vollumfänglich von seinem Beruf leben kann, wodurch über die Hälfte der Befragten nach eigenen Angaben nicht in der Lage ist, für Absicherung im Alter vorzusorgen. Dabei erhielten mehr als 55% der Freien und Selbstständigen nur „teilweise oder niemals“ tarifähnliche Gagen. Das generelle Ausklammern ganzer Genres aus der tariflichen Mindestgage des TVFFS dürfte diese dramatische Schieflage breit verfestigen. Darüber hinaus wird eine Zwei-Klassen-Gesellschaft etabliert, die weder laufende Tarifverträge, noch die tägliche Realität in den Berufen widerspiegelt. Von unseren Mitgliedern wissen wir zuverlässig, dass für Kamera, Schnitt und Ton die Aufgabenstellungen in dokumentarischen Produktionen mindestens ebenso komplex und der eigenverantwortliche Aufwand sogar oft sehr viel größer sind, als in szenischen Produktionen. Eine Aufrechterhaltung der Regelung, so wie sie sich uns darstellt, würde damit nicht nur die weitere Aushöhlung der Tarifstrukturen und zunehmende Schlechterstellung der Film- und TV- Schaffenden bedeuten, sondern auch eine komplette Ignorierung der Produktionsrealität bedeuten.

 

 

Treffen mit dem BVFT

Am 14. November haben wir uns zu einem ersten gemeinsamen Treffen mit den Vorstandsmitgliedern Christoph Oertel und Kirsten Kunhardt vom BVFT getroffen. Ziel war es, sich besser kennen zu lernen und gemeinsame Interessen und Ziele zu besprechen. Im Vordergrund standen dabei zwei Themen: Die ARD-Branchenlösung und das weitere Vorgehen beim Ergänzungstarifvertrag Erlösbeteiligung Kinofilm.
Die Branchenlösung bietet den verschiedenen Berufszweigen der Sound Editoren erstmals die Möglichkeit, in der ersten Verhandlungsphase Erstvergütungen auszuhandeln. Dies ist ein wichtiger Schritt, denn nur aufgrund von Erstvergütungsregeln können mit ARD, Degeto und Produzentenallianz in der großen Verhandlungsgemeinschaft auch über die für uns Editoren wichtigen Folgevergütungen verhandelt werden. Silke, Katharina Schmidt und Christoph Oertel hatten hierzu bei den bereits stattgefunden Verhandlungsrunden schon regen Austausch. Auch sind unsere beiden Verbände der Ansicht, dass die Gegenseite schriftlich auf unsere Aufforderung zu Verhandlungen antworten sollte, was bisher trotz mehrerer Treffen noch nicht passiert ist.
Beim Thema Kinoerlösbeteiligung teilen BFS und BVFT die Sorge, dass es immer noch nicht gelungen ist, eine Kopf- und Verteilstelle für die seit 2013 angefallenen Erlöse zu finden. Auch eine rechtlich bindende, schriftliche Aussage, die einen Verfall von bereits erzielten Erlösen ausschließt, ist uns wichtig und wurde sowohl vom BFS als auch BVFT mehrfach vom Verhandlungsführer Ver.di eingefordert. Christoph hat am selben Abend noch eine Email an Ver.di verfasst und wir haben am 29. November einen Termin mit Matthias von Fintel, um hier Klarheit zu schaffen.
Darüber hinaus werden wir uns auch bei der nach drei Jahren anstehenden Revision des Ergänzungstarifvertrags Erlösbeteiligung Kinofilm im Vorfeld austauschen. Uns ist es sehr wichtig sicherzustellen, dass die Editoren endlich die ihnen zustehenden Erlöse erhalten!

 

 

Veranstaltungen des BFS

 

Berlin

Verhandlungstraining für Editoren am 10. Dezember in Berlin – noch 2 freie Plätze!
Zusammen mit der Verhandlungsexpertin Christina Löwe haben wir ein auf Editoren zugeschnittenes Training entwickelt, das Euch helfen wird, bessere Gagen und Vertragsbedingungen zu verhandeln.

  • Wie könnt Ihr Euch gegen über Sendern, Produzenten und Herstellungsleitern besser aufstellen?
  • Wie könnt Ihr den Dumpings widerstehen? Wie strategische Partnerschaften aufbauen und richtig nutzen? Sich anders wahrnehmen, den Verhandlungspartner besser einschätzen und seine Macht entzaubern, Interessen aufdecken, geeignete Kommunikationsstile entwickeln, aber auch Kniffe und Tricks helfen, sich besser aufzustellen und seine Interessen wirksam zu vertreten. Details zu dem Verhandlungstraining und zu den Lernzielen findet Ihr hier:

Verhandlungstraining für Editoren am 10. Dezember 2016 in Berlin

Investiert in Eure Zukunft! Wir freuen uns auf Euch

 

 

Berlin Hamburg München Köln

Für Februar und März 2017 ist an den Standorten Berlin, Hamburg und Köln eine Veranstaltung mit unserem Mitglied Tobias Marschall geplant. Thema: Schnitt-Assistenz & Projektorganisation im digitalen Workflow. Dieses Seminar hat kürzlich erstmalig in München stattgefunden.
Tobias Marschall
wird in diesem Seminar die einzelnen Stationen der Postproduktion aus Perspektive der Schnittassistenz darstellen und erläutern. Daraus lässt sich ein sehr differenziertes Profil über die Aufgaben und Verantwortung des Schnittassistenten im digitalen Workflow ableiten.
Ein inhaltlich absolut hochwertiges Seminar, das für Editoren aller Sparten dringend zu empfehlen ist, um mit guten Argumenten, dem Rotstift der Produktionsleiter vor der Schnittassistenz schlagkräftig entgegenzutreten!

Nachdem das mit großer Vorfreude erwartete Dramaturgieseminar „Aller Anfang ist schwer“ mit Kyra Scheurer aus Krankheitsgründen das letzte Mal leider abgesagt werden musste, freuen wir uns sehr die Türen für diese Veranstaltung nun am Wochenende 14./15.1.2017 in München öffnen zu können. Es wurden zunächst alle Teilnehmer eingeladen, denen beim letzten Mal abgesagt werden musste. Da das Seminar auf 15 Teilnehmer begrenzt ist, sind nur noch 5 Plätze übrig geblieben, die für die Mitglieder angeboten werden.
Bei großer Nachfrage sind wir jederzeit gerne bereit eine Wiederholung auch an anderen Standorten für Euch zu organisieren.

 

 

Berliner Aktivitäten

Der erste Berliner Jour Fixe nach den Sommerferien am 08.9.2016 zum Thema „Der Dokumentarfilm unsere schöne Sorge“ fand diesmal wieder unter großer Beteiligung- in der Zunftwirtschaft statt. Bereits im Juni hatte Anne Fabini die Kernthemen für die Diskussion in kleinerer Runde mit eingeladenen Kollegen vorbereitet. Der Austausch in diesem kleinen Kreis hatte ergeben, dass im Dokumentarfilmbereich eine besonders auffällige Schieflage im Verhältnis von Leistung und Anerkennung zu beobachten ist. Selbst Tarifgagen sind nur schwer auszuhandeln. Die Produktionsbedingungen im Dokumentarfilm bezüglich Materialaufkommen, Länge der Schnittphasen und Arbeitsbedingungen bestimmten die weitere Diskussion in der großen Runde. Der Schnitt von Dokumentarfilmen ist zeitlich schwer kalkulierbar, was die Gagenverhandlungen zusätzlich erschwert. Kalkulationen und Produktionsplanungen sind oft unrealistisch. Es findet keinerlei Übertragung von Erfahrungen aus dem Spielfilmbereich statt, was sehr hilfreich wäre. Fazit: Der BFS sollte dringend den Dialog im gemeinsamen Interesse und auf Augenhöhe mit den Produzenten und Regisseuren suchen. Es hat sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Barbara Toenhiessen und Katharina Schmidt gebildet, die einen Leitfaden zu den erforderlichen Arbeitsbedingungen erstellt und anhand eines Gagenformulars Daten sammelt, um daraus eine Gagenempfehlung abzuleiten.
Unterhaltsam und mitreißend war die gemeinsam von BFS und VSK ins Leben gerufene Veranstaltung mit Schauspielerin und Coach Monika Schubert am 22.09.2016 in der Filmbühne am Steinplatz. In ihrem Vortrag zum Thema „Selbstvermarktung durch Persönlichkeit“ inspirierte dazu, das Thema Selbstvermarktung ernst zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Gedanken zur eigenen Authentizität, Mission und Vision wurden auf humorvolle Art angeregt und vertieft. Ermutigt und angeregt verließen die Teilnehmer aus einem äußerst kurzweiligen Vortragsabend.
Ein Highlight unter den Veranstaltungen im Herbst war die Einladung der Editoren durch den Schauspielerverband BFFS. Am 10.10.2016 fand in der vollbesetzten Filmbühne am Steinplatz eine spannende Begegnung von Schauspielern und Editoren statt. Vessela Martschewski, Julia Oehring und Alex Berner sprachen über den Arbeitsalltag des Filmeditors und veranschaulichten anhand von Arbeitsproben die vielseitigen Anforderungen an unser Gewerk und seine Bedeutung für die Filmherstellung. Man konnte das Staunen darüber unter den Kollegen vom Schauspiel im Saal förmlich hören und alle hatten große Freude und Gewinn an diesem Austausch.
Auch die Werkstattgespräche der Reihe ungeSCHNITTen in Kooperation mit der dffb wurden in Berlin nach der Sommerpause wieder aufgenommen. Auftakt für das neue Semester bildete ein Gespräch das Julia Oehring mit der Editorin Heike Parplies zu TONI ERDMANN führte. Aufgrund seiner Überlänge konnte diesmal der Film nicht vorab gezeigt werden, was aber dem angeregten Gespräch, das immer wieder mit Ausschnitten aus dem Film aufgelockert wurde keinen Abbruch tat. Im Zentrum dieses Gespräches stand der Begriff Nuancen.
Über den ungewöhnlich langen Zeitraum einer fast 18-monatigen Schnittphase, wurden die Figuren in ihren Beziehungen zueinander sehr fein austariert und akribisch an Dialogen gearbeitet. Die Editorin Heike Parplies gab in diesem Gespräch einen tiefen Einblick in die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Regisseurin.
Der Vorstand möchte die wichtige Aufgabe den Filmschnitt verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen weiter vertiefen. In der Planung befinden sich zur Zeit Werkstattgespräche in München in Kooperation mit der HFF, sowie eine Reihe von Gesprächen mit Editoren, die als Lehrveranstaltung in Kooperation mit der Filmakademie Ludwigsburg auf den Weg gebracht wird.

 

 

Hamburg Aktivitäten

Am 11.10.2016 fand in Hamburg ein Themenabend des BFS statt, zu dem Ulf Albert und Florentine Bruck eingeladen hatten. Anwesend waren 17 Kollegen, die sich zum Thema „Was tun, wenn’s brennt?“ austauschten.
Das beinhaltete zum einen, die „Chemie“ im Schneideraum, das Positionieren zwischen Regie, Produktion, Redaktion und/oder Verleih, zum anderen, dass eventuell daraus resultierende ausgetauscht werden bei einem Projekt.
Sehr offen ließen uns die anwesenden Editoren auch an ihren unguten Erfahrungen dahingehend teilhaben. Interessant dabei war auch, wie viele unterschiedliche Situationen es gab.
Auch wir fanden an diesem anregenden Abend kein Allheilmittel dagegen, haben aber versucht, Lösungen zu finden:

1. Offenheit mit allen Beteiligten bei Problemen im Schneideraum, am besten zum frühst möglichen Zeitpunkt. Je länger Differenzen schwelen, umso verhärteter werden sie im Lauf der Zeit.

2. Kritik annehmen, wenn sie denn konstruktiv ist.

3. Kommunikationswege offen halten.

Außerdem wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass ein Editor, dem angetragen wird, ein Projekt zu übernehmen, den Editor, der den Film begonnen, und daran eventuell schon monatelang gearbeitet hat, unbedingt vorher zu kontaktieren.
Dies gebietet, nicht nur den Mitgliedern des BFS, die Kollegialität und Solidarität, die wir im Umgang miteinander haben sollten.
Am 1.11. fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Altersversorgung“, zusammen mit dem BVFK statt. Es stellten sich die Pensionskasse Rundfunk und die KSK vor.
Besonders bei den Fragen an den Vertreter der KSK Andreas Kießling, ging es hoch her. Wurde er doch mehrfach nach der politischen Positionierung seines Hauses, im Bezug z. B. auf die Statusfeststellungsverfahren der DRV gefragt.
Demnächst erscheint ein Interview mit Andrew Bird auf unserer Website und Facebook Seite. Nachdem der Journalist Cornelis Hähnel abgesprungen ist, wird Florentine Bruck versuchen, regelmäßig Interviews zu machen.

 

 

Anstehende Aktivitäten in den Städten

 

Berlin

24.11.2016 ungeSCHNITTen mit Catrin Vogt zu DEMOCARCY, Moderation: Anne Fabini
28.11.2016 Jour Fixe in Berlin zu dem Thema: „Dicke Luft-Psychostress im Schneideraum“
05.12.2016 Informationsveranstaltung Pensionskasse mit dem BVFK 10.12.2016 Seminar: Verhandlungstraining mit der Verhandlungsexpertin Christina Löwe