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Der Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.

Der Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. (BFS) wurde 1984 gegründet und vertritt die in Deutschland lebenden Filmeditor/innen und Schnittassistent/innen.

Den FilmeditorInnen obliegt die komplexe Aufgabe, inszeniertes oder dokumentarisches Material zu montieren und so die Aussagekraft des Films zu steuern, ihm Rhythmus, Spannung und Fluss zu geben. Der Bundesverband Filmschnitt verwendet seit 2001 den Begriff Filmeditor (Link: Wikipedia/ Filmeditor) als Nachfolgebezeichnung für die früher gebräuchlichen Begriffe „Cutter“ oder „Schnittmeister“. Aufgrund ihres schöpferischen und eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereichs arbeiten die EditorInnen programmgestaltend und sind Miturheber des Filmwerks.

Aufgabe des BFS ist die berufsspezifische Interessensvertretung der FilmeditorInnen du SchnittassistentInnen gegenüber den Rundfunk- und Fernsehanstalten, der Filmwirtschaft, den Gewerkschaften sowie Ministerien und gesetzgebenden Körperschaften. Zusätzlich arbeitet der BFS in Kooperation mit ver.di an der Gestaltung der gewerkschaftlichen Tarifpolitik, verhandelt Vergütungsregeln mit TV-Sendern und Produzenten und stärkt die Rolle des Filmschnitts in Film-, Fernseh-, Werbe- und Fördergremien.

Der BFS wird von einem siebenköpfigen ehrenamtlichen Vorstand und einer hauptamtlichen  Geschäftsführerin geleitet. Der Vorstand verfügt aufgrund jahrelanger nationaler und internationaler Berufserfahrungen über ein breit gefächertes Netzwerk, das die einzelnen Vorstandsmitglieder mit einem hohen zeitlichen und inhaltlichen Engagement für die FilmeditorInnen und SchnittassistentInnen einsetzen. Die Vorstände agieren hierbei deutschlandweit und sind gleichzeitig Ansprechpartner der BFS-Mitglieder in Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart und München. An allen Standorten kümmern sich die Vorstände und zusätzliche regionale Ansprechpartner um die Belange der BFS-Mitglieder und organisieren regelmäßig Jour Fixes, Werkstattgespräche und Fortbildungen zu kreativen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten des Arbeitsalltags der FilmeditorInnen.

Der BFS kämpft auf breiter Basis für die den FilmeditorInnen gebührende Anerkennung - nicht nur aus rein wirtschaftlicher, sondern auch aus künstlerischer Perspektive.

Der Berufsverband hat es sich zum Ziel gemacht, die Wertschätzung für die komplexen Leistungen der FilmeditorInnen zu erhöhen, ihre Rolle innerhalb der Produktionsprozesses zu stärken und ihnen als kreative Programmgestalter zu einer größeren Anerkennung in der TV- und Filmbranche zu verhelfen.

Der BFS hat die Mitgliedschaft der EditorenInnen als Filmurheber neben den Regisseuren und  Kameraleuten in der VG Bild-Kunst durchgesetzt und setzt sich nunmehr – inzwischen auch gemeinsam mit den Szenen- und Kostümbildnern - für eine faire Verteilung der Erlöse ein.  Die Mitgliedschaft des BFS im Dachverband der Filmschaffenden ist ein wichtiger Bestandteil der politischen Arbeit. Als Mitglieder der Initiative Urheberrecht bringt der BFS die Forderungen der Editoren in die deutschen und europäischen Gesetzesvorlagen ein und streitet gemeinsam mit allen Kreativen für ein faires Urheberrecht.

Der BFS unterstützt seine MitgliederInnen an allen wirtschaftlichen, rechtlichen und bürokratischen Fronten. BFS Mitglieder haben den Verband bei Vertragsverhandlungen, Antragsstellungen bei der KSK, Pensionskasse Rundfunk und der Deutschen Rentenversicherung an ihrer Seite. Der BFS berät seine Mitglieder, fördert sie und verhandelt Rahmenverträge für Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherungen stellvertretend für sie aus.

Der BFS hält seinen Mitgliedern in ihrer Rolle als einzelkämpferische UnternehmerInnen den Rücken frei und stellt so sicher, dass sie die Leidenschaft für ihren Beruf besser ausleben und entwickeln können.