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Pressemitteilung Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

|   Was gibt's Neues?

BFS, BVK und VSK wenden sich in einem offenen Brief an die Veranstalter des Deutschen Dokumentarfilmpreises und beanstanden die Nichtnennung der Bereiche Bildgestaltung und Montage/Editing. Hier der Brief im Detail:

Sehr geehrte Frau Krüger,
sehr geehrter Herr Gensch

von einigen Dokumentarfilm-Kollegen wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass in Ihrer Pressemitteilung vom 7.5.2019 "SWR / Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019 - die Nominierten" die urheberrechtlich relevanten Miturheber/-innen der Bereiche Bildgestaltung und Montage/Editing nicht genannt werden, während die Filmförderer umfänglich aufgelistet werden

Es kann u.E. nicht angehen, dass Produktion und Förderung detailliert benannt werden, die kreativen Miturheber der nominierten Produktionen jedoch systematisch verschwiegen werden und keine Beachtung finden. Auch Dokumentarfilme werden regelmäßig nicht von genialen Autisten erschaffen, sondern im kreativen Team!

Insoweit bitten wir, entweder die langen Auflistungen der Produzentenseite und der Förderer ebenfalls wegzustreichen, und nur die Filme und ggf. Buch und Regie zu benennen, oder aber die wenig platzgreifende Zusatzinformation bzgl. Bildgestaltung und Schnitt zu berücksichtigen.

Wir werden diese E-mail nebst Ihrer Pressemitteilung auf die Websiten der hier betroffenen Berufsverbände der UrheberAllianz stellen, nämlich des BVK - Berufsverband Kinematografie e.V. und des BFS - Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.