TELEFON 030 - 23 63 38 66 Mitglied werden intern
Bitte BFS-Benutzernamen und Passwort eigeben:
Volltext-Suche in der Website English

 

BFS-Newsletter Mai 2014

auch an dieser Stelle wollen wir zunächst unserem Mitglied Hansjörg Weißbrich ganz herzlich für die LOLA für den besten Schnitt gratulieren! Er erhielt sie für seine Arbeit an dem Film ZWEI LEBEN von Georg Maas. Chapeau!!!

 

BEITRAGSNACHWEISE für die Steuererklärung gibt es dieses Jahr wieder nur auf Anfrage. Wer einen solchen benötigt, wendet sich bitte an unsere Buchhalterin Lydia Keim: lydia.keim(at)bfs-filmeditor.de

SCHNITTASSISTENTEN

 

Wer von euch würde ein Zitat für die Webseite "spenden"? Wir möchten auf der Startseite eine Box einrichten, wo Zitate zu wechselnden Themen erscheinen. Als erstes Thema ganz aktuell zur Frage: Was macht eure Schnittassistenten so unentbehrlich? Hier gerne ein konkretes Erlebnis in einem, max. zwei Sätzen schildern. Bitte schickt eure Zitate an die Geschäftsstelle. Danke fürs Mitmachen!

 

Letzte Woche ist der 2. Assistentenbrief an Filmproduzenten, Herstellungs- und ProduktionsleiterInnen und in leicht umformulierter Form an Postproduktionshäuser versendet worden. Er steht auf der Homepage des BFS unter MEDIAFILES —› TEXTE.

SCHLAUER WERDEN MIT DEM BFS

 

Laut Euren Antworten auf unsere kleine Umfrage zum Thema Seminare zeichnet sich ab, dass ein hohes Interesse an Avid Effekten und dem Title Tool besteht, ebenso an Codecs und Formaten, Wahrnehmungspsychologie und Dramaturgie. Auch Avid 7, Premiere, After Effects und Ama Workflow stehen hoch im Kurs, Filmmusik und die Analyse von Filmanfängen stoßen ebenfalls auf Interesse. Wir geben unser Bestes und freuen uns weiterhin über Ideen und Anregungen. Bitte an seminare(at)bfs-filmeditor.de

 

Am 12. und 13. April fand das erste Seminar unserer Reihe Schlauer werden mit dem BFS statt. Stefan Stabenow gab Einblicke in seine Art mit Drehbüchern umzugehen, mit Musik, mit Dramaturgie, Zielgerichtetheit und den Momenten, in denen man Dinge für sich selber stehen lassen und in der Schwebe halten kann. Es gab viel Raum für die Teilnehmer, woraus sich interessante Gespräche ergaben.

 

In Köln stehen wir in Kontakt mit der ifs (international film school) – womöglich können wir dort in Kooperation mit der Schule demnächst auch Seminare anbieten.

STATUSFESTSTELLUNG UND GEWERBESTEUER

 

Um endlich das leidige Thema „Statusfeststellung“ einer Lösung näherzubringen, hat der BFS das Thema neu aufgerollt. Unter Federführung von Florentine Bruck, Sven Budelmann, Klaus Eichler und der fachkräftigen Unterstützung unseres Münchener Anwaltes Thomas Müller wurde zunächst ein Schreiben an die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRB) formuliert, in dem die sehr undurchsichtige (und für  Filmeditoren oft unbefriedigende) Praxis der Feststellungen zum „sozialversicherungsrechtlichen Status“ aus unserer Sicht dargestellt wird. Zugleich wurde in dem Schreiben an den Leiter der DRB um ein Gespräch gebeten, das helfen soll, die für alle Seiten unbefriedigende Situation (z.B. durch viele Prozesse, die geführt werden) zu lösen. Die Antwort kam prompt und für uns sehr ernüchternd: Sowohl wird das Gesprächsangebot ausgeschlagen als auch die Sicht der DRB in einer Weise dargestellt, die uns an verschiedenen Stellen sehr erschreckt. Unter anderem wird dort formuliert:

 

„Filmeditoren/ Cutter sind in der Film- und Fernsehbranche dem technischen Personal zuzuordnen und werden daher von der Spitzenorganisation der Sozialversicherung im `Abgrenzungskatalog für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen´ grundsätzlich als nicht programmgestaltende Mitarbeiter und insoweit abhängig Beschäftigte angesehen."

 

Oder auch:

 

"Nur in Ausnahmefällen können Filmeditoren/ Cutter als nicht programmgestaltende (technische) Mitarbeiter dennoch selbständig tätig sein, wenn sie für Produktionen einzelvertraglich verpflichtet werden und überwiegend eigenschöpferisch, also künstlerisch tätig sind."

 

Diese erste offizielle Stellungnahme der DRB macht klar, weshalb die Verfahren um die Statusfeststellungen in der Vergangenheit oft sehr problematisch verliefen.

 

Um eine stärkere Durchschlagskraft in dem Thema zu erreichen, haben wir uns – parallel zu den eigenen Aktivitäten – an „Die Filmschaffenden“ mit der Bitte um unterstützende Kooperation (auch gegenüber der Politik) gewandt. Dort wird momentan an einer Stellungnahme gearbeitet, die im Namen (und unter Mitarbeit) aller betroffenen Berufsgruppen an Politik und verantwortliche Institutionen herangetragen wird.
Ziel sei es, den gemeinsamen Nenner unter den verschiedenen Filmschaffenden auszuloten, die mit dem Thema konfrontiert sind. Dabei soll immer gegenwärtig sein, dass nicht jeder Filmschaffende das Arbeiten auf selbständiger Basis favorisiert. Dennoch sollte das Verfahren für jene, die das „Arbeiten auf Rechnung“  (z.B. auch in kurzfristigeren Projekten) bevorzugen, in angemessener und praktikabler Weise von der DRB behandelt werden.

Gleichzeitig streben wir eine stärkere direkte Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Fernsehkameraleute e.V. (BVFK) an, welcher sich ebenso auf den Weg gemacht hat, das Thema (ebenfalls mit juristischer Unterstützung) anzugehen.

 

Wir halten Euch in dem Prozess auf dem Laufenden!

 

Zudem soll auch das Rechtsgutachten über die Stellung der Cutter im Urheberrecht von 1996 aktualisiert und überarbeitet werden, hier wird der Status des Filmeditors in vieler Hinsicht juristisch definiert. Von Katharina Schmidt kommt die Idee, nun auch ein medienwissenschaftliches Gutachten über die Zusammenarbeit im Filmentstehungsprozess zwischen Editor, Regisseur, Produktion, Redaktion anfertigen zu lassen, um die Stellung des Film- bzw. Videoeditors zu beschreiben. Dies soll uns verschiedenen Institutionen gegenüber gute Argumente für eine „eigenverantwortliche Künstlerische Tätigkeit“ an die Hand geben.

 

Viele dieser hier entstehenden Definitionen unseres Berufes können auch den Kollegen, die sich mit Gewerbesteuer-Nachforderungen des Finanzamts konfrontiert sehen, als Formulierungs- und Argumentationshilfe dienen. Zudem wollen wir Schreiben von Steuerberatern und Anwälten sammeln, die bisherige Betroffene erfolgreich anbrachten. Da die Einstufung in „Gewerbetreibende“ bzw. „selbständige Künstler“ im Ermessen einzelner Finanzbeamter steht, ist es besonders wichtig, eine große Bandbreite verschiedener Argumente zu haben. Bitte sendet uns alles, was ihr zu dem Thema habt! Vielen Dank.

 

Unser Anwalt Thomas Müller in München bietet Mitgliedern des BFS zur Statussfeststellung und zur Gewerbesteuer eine telefonische Erstberatung zum Preis von 60,- € an. Genaueres hierzu und zu evtl. Folgekosten findet ihr auf unserer Homepage im Mitgliederbereich unter Informationsblatt zum Status eines Filmeditors

 

Der BVFK (Bundesverband der Fernsehkameraleute) hat eine Rechtsauskunft zur Frage der Gewerbesteuer eingeholt. Unter info(at)bvfk.tv stellt er die Auskunft gern zur Verfügung

TERMINE:

 

In Köln findet demnächst in Zusammenarbeit mit dem Schauspielerverband BFFS ein Jour Fixe statt, bei dem Heinrich Schafmeister vom BFFS die Erlösbeteiligung für Kinofilme erläutern wird. Mit dem in langer Kleinarbeit mit ver.di, verschiedenen Verbänden (u.a. BFS) und der Produzentenallianz ausgehandelten Ergänzungstarifvertrag zur Urheber-Erlösbeteiligung an Kinofilmen hat uns Dietmar Kraus auf Jours Fixes in München, Hamburg und Berlin und in kürzerer Form auch auf der JHV bereits vertraut gemacht. Termin und Ort in Köln werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Das 5. Werkstattgespräch der Reihe ungeSCHNITTen – Gespräche mit Filmeditoren findet am 25. Juni um 18 Uhr in der dffb in Berlin statt. Uta Schmidt wird mit Nicola Undritz der Frage nachgehen, wie sich Emotionen durch chronologische Umstellungen im Film verändern können und ob man für Fernsehfilme anders arbeitet als für Kinofilme. Nach einer Sommerpause soll die Reihe im Oktober fortgesetzt werden..

NEUERUNGEN BEI FILMPLUS

 

Für das speziell unter Filmeditoren allseits beliebte Filmschnittfestival, dem Montageforum Filmplus in Köln, müssen Filme seit diesem Jahr eingereicht werden. Dies ist noch bis zum 16. Juni möglich. Das Festival selber findet dieses Jahr auch schon einen Monat früher als gewohnt statt, nämlich vom 24. bis zum 27. Oktober 2014.

Näheres unter: Filmplus, Forum für Filmschnitt und Montagekunst 24. – 27. Oktober 2014 in Köln

FINAL CUT X-SEMINAR BEI DRAMAQUEEN

 

Am 22. und 23. Mai (Do+Fr) führt Filmeditor Dirk Grau („Die Vermessung der Welt“, „Knallhart“, „Rhythm is it“) in der Dramaqueen-Akademie in Berlin ein zweitägiges Seminar über Final Cut Pro X in der professionellen Postproduktion durch und stellt seine Erfahrung mit dem Programm beim Schnitt des Kinospielfilms „Bibi und Tina“ von Detlef Buck vor. Es sind noch wenige Plätze frei.

Jedem Teilnehmer steht für die Dauer des Kurses ein Apple iMac-Rechner mit Software und Übungsmaterial zur Verfügung.

 

Mitglieder des BFS erhalten einen Rabatt von 20%, die Kursgebühr beträgt für diese statt 250.- € nur 200.- €. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.dramaqueen-akademie.de

IFS KÖLN - Bewerbungen

 

Die Bewerbungsphase für den Bachelor-Studiengang FILM mit den Fachschwerpunkten Drehbuch, Regie, Kreativ Produzieren, Kamera, Editing Bild & Ton und Visual Arts an der ifs internationale filmschule köln hat begonnen.
Für Interessierte finden zu den folgenden Terminen Informationsveranstaltungen zum Studiengang FILM statt:

13./14. Juni 2014 | ifs-Stand auf der Messe Einstieg Frankfurt

28. Juni 2014 (Tag der offenen Tür) | 15 Uhr | ifs

Hier können noch offene Fragen zum Studiengang FILM und zum Bewerbungsverfahren geklärt werden.

Die Ausschreibungsunterlagen findet ihr auf der BFS-Homepage unter Meldungen oder unter www.filmschule.de

DOKU.ARTS 2014

 

Vom 10. September bis zum 12. Oktober findet im Zeughauskino in Berlin wieder das Filmfestival DOKU.ARTS statt. DOKU.ARTS 2014 ist der Abschluss des zweijährigen Rechercheprogramms „Second Hand Cinema - Zukunftsperspektiven für den künstlerischen Dokumentarfilm“. Die Werkschau präsentiert wie im Vorjahr schwerpunktmäßig Kompilationsfilme und neue Dokumentarfilme über Kunst und Künstler, die mit Archivmaterial umgehen. Das heißt, viele der Filme entstehen komplett im Schneideraum, was für uns Filmeditoren natürlich besonders interessant ist.

 

Bis zum 1. Juni können noch Filme eingereicht werden: doku-arts.de

 

Mit besten Grüßen

der Vorstand